St. Wendel, 04.01.2022, von Alessandro Geßner

Hochwasser in St. Wendel – THW mit 30 Helfer*innen im Einsatz

Am 3. und 4. Januar kam es zu angekündigten starken Regenfällen in Südwestdeutschland. Auch das St. Wendeler Land war stark betroffen.

Das neue Jahr startete für viele Einsatzkräfte in St. Wendel mit viel Arbeit. Denn nach den Regenfällen sind viele Flüsse und Bäche im Saarland über die Ufer getreten. So auch in St. Wendel, beispielsweise die Blies in der Innenstadt und die Todbach bei Urweiler.

Gegen 12 Uhr erreichte das THW den ersten Alarm für die Mannschaft des Zugtrupps, welcher als Führungsunterstützung für die Feuerwehr tätig war. Das bedeutet, die Helferinnen und Helfer des Zugtrupps halfen dem Einsatzleitwagen der Feuerwehr bei der Koordinierung der Einsätze

Kurz darauf wurden weitere Einheiten alarmiert. Sie hatten den Auftrag auf dem Gelände des THW Sandsäcke zu füllen, welche zum Schutz vor den Wassermassen benötigt werden. Diese Sandsäcke wurden durch Helfer des THW mittels LKW-Ladebordwand an die entsprechenden Einsatzstellen verbracht. Diese Aufgabe dauerte bis in die frühen Abendstunden.


Parallel dazu war ein Fachberater des THW unterwegs, welcher sich einige Gefahrenstellen anschaute und der Feuerwehr mögliche Einsatzoptionen des THW nannte.

So auch in Höhe der Wilhelmstraße. Hier steht ein Baugerüst, welches an einem an der Blies angrenzenden Gebäude befestigt ist. Durch die Wassermassen und das angeschwemmte Treibgut bestand die Gefahr, dass das Gerüst zerstört wird.

Hierzu wurde ein Bagger der Fachgruppe Räumen aus dem Ortsverband Spiesen-Elversberg alarmiert. Das schwere Gerät entfernte mittels Sortiergreifer das Treibgut, welches sich an den Querstreben des Gerüsts gesammelt hat. Durch den LKW-Kipper der St. Wendeler Fachgruppe Räumen wurde dieses Treibgut abtransportiert.


Nach dem Rückbau und einer Einsatznachbesprechung konnte der gesamte Einsatz für den OV St. Wendel gegen 23 Uhr beendet werden.

 

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