Sonderausstattung

Bewährte und moderne Technologie sind die Garanten für einen erfolgreichen THW-Einsatz: Ohne sie wäre mancher Einsatz gar nicht möglich. Der THW-Ortsverband St. Wendel hat sich über die deutschlandweit standardisierte Ausstattung mit Hilfe von Förderern sowie der Helfervereinigung eine große Anzahl an Geräten zusätzlich angeschafft und die Helfer darauf geschult.

Die vorgefertigten Holzböcke in zwei Größen können durch Anleitung des Baufachberaters zur Abstützung von Gebäudeteilen dienen. Die einzelnen Bauteile sind auf einem extra angeschafften Anhänger verlastet wodurch das System im Bedarfsfall besonders schnell zum Einsatz kommen kann.

Die Beleuchtungs-Ausstattung des THW bringt Licht an dunkle Einsatzstellen. Wer nachts hilft, braucht Licht. Das THW nutzt mobile Scheinwerfer, um Hilfseinsätze im Dunkeln zu ermöglichen. Wenn an der Einsatzstelle kein Netzstrom zur Verfügung steht, werden die Scheinwerfer mit einem Stromaggregat betrieben.

Mit der 2013 angeschafften Ausstattung für die Rissüberwachung mit Namen "CDM" kann der Baufachberater insbesondere Risse (z.B. nach Gebäude(teil)einstürzen) zur Beurteilung des Schadens überwachen.

Mit der Gebäudeüberwachung (GEBÜ) kann ein einsturzgefährdetes Gebäude aus sicherer Entfernung überwacht werden. Bewegungen des Gebäudes wie z.B. Setzungen oder Schiefstellungen können dadurch schnell erkannt, und somit die Einsatzkräfte, die in dem gefährdeten Bereich arbeiten rechtzeitig gewarnt werden.

Aufgabe der HöhenSicherungsgruppe (HöSi) besteht primär in der Sicherung der eigenen Mannschaft bei Absturzgefahr. Diese besteht insbesondere bei Arbeiten in größeren Höhen z.B. nach Brandeinsätzen, aber auch bei Technischen Einsätzen.

Ob Hochwasser oder Rohrbruch – unerwünschtes Nass muss schnell abgepumpt werden. Bei größeren Überschwemmungen hilft die Schmutzwasserkreiselpumpe. Bei starken Regenfällen, verstopften Kanälen und Hochwasser laufen oft Keller voll. Hier setzt das THW auf Tauchpumpen: Sie arbeiten dort, wo die Verwendung von Pumpen mit einem Verbrennungsmotor aufgrund von Nässe nicht möglich ist.

Die Schneelastmessung (SLM) dient der Entscheidungshilfe, ob bzw. ab welcher Schneehöhe ein Dach geräumt werden muss. Dazu werden auf dem betreffenden Dach mindestens drei Schneeproben entnommen und deren Höhe und Gewicht gemessen. Eine Software berechnet anschließend die prozentuale Auslastung des Daches. 

Zur Sprengung von Bauwerken, Bauwerksteilen, Öffnungssprengungen, Holz-, Metall-, Gesteins- und Felssprengungen, Eissprengungen, Löschsprengungen, Kultursprengungen usw. stehen Helfer und Material bereit. Die Pyrotechnik unterstützt außerdem die realistische Unfalldarstellung bei Übungen.